DIE GESCHICHTE ZUR STIFTUNG BETHANIEN

Auch nach der Gründung des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück im Jahre 1972 durch Fusion des Krankenhauses Bethanien mit dem katholischen Borromäus-Hospital gab es umfangreiche Tätigkeitsbereiche und zusätzliche Aktivitäten in der Quakenbrücker Neustadt. 1973 bis 1980 wurden Berufsförderungslehrgänge angeboten (Internat).

Die Eröffnung der Tagungsstätte im Mutterhaus für Seminare, Fortbildungen und Freizeiten, überwiegend für den kirchlich-diakonischen Bereich, erfolgte 1975.

Nach dem Fortfall der Pflegevorschule kam es zur Schaffung einer betreuten Wohngruppe für Behinderte und die Durchführung eines Lehrganges für Hauswirtschafts-Gehilfinnen im Jahre 1976.
Schließlich übernahm Bethanien die Schulen für Diätassistenten, Physiotherapie und Heilerziehungspflege vom "Verein zur Förderung der Fachschulbildung im medizinischen und sozialen Bereich e.V." im Jahre 1983.

Drei Jahre später gab es die Einrichtung "Betreutes Wohnen" für ehemalige Patienten der Psychiatrie.
1994 erfolgte die Inbetriebnahme der Tagesstätte für seelisch Behinderte und 1995 wurde der Kindergarten-Neubau im Bürgerpark am Reddehals fertiggestellt.

Die Bethanien-Schwestern hatten im Laufe der Zeit ein umfangreiches Arbeitsfeld im sozialen Bereich abzudecken, nicht nur in Quakenbrück.

Vor der Fusion mit dem Krankenhaus Bethanien arbeiteten sie im Evangelischen Krankenhaus,        später im St. Sylvesterstift, im St. Sylvester-Kindergarten, als Gemeindeschwester in der St. Sylvestergemeinde und im Neustadt-Kindergarten.

 

 

Dazu gab es Außenstationen in den Kirchengemeinden Berge, St. Marien in Osnabrück, Neustadt am Rübenberge, Meppen, Lüdinghausen-Seppenrade, Kirchengemeinde und Krankenhaus in Wanne-Eickel, Krankenhaus Hamm, Krankenhaus und Altenheim

Westrhauderfehn sowie im Kindergarten und in der Kirchengemeinde Lingen.

Heute sind die Schwestern nicht mehr im Dienst und leben als "Feierabendschwestern" inmitten der Einrichtung Bethanien, die weiterhin getragen ist vom Geist der Nächstenliebe, Geborgenheit und Zuwendung, so wie vor 100 Jahren.

Nachdem Schwester Hilda Schirmanski und Vorsteher Pastor Sawitzki den Ruhestand erreicht hatten, beschloss der Vorstand des Diakonissen-Mutterhauses, die Einrichtung in die "Diakonische Stiftung Bethanien (Lötzen) Quakenbrück" umzuwandeln.

Die Stiftung mit ihren Gesellschaften wird durch die Geschäftsführerin Anke Markus vertreten.

Folgende Arbeitsbereiche gehören zur Stiftung Bethanien:

Das Pflegeheim und die Kurzzeitpflege unter Leitung von Karin Kuhnke, das Institut für soziale Berufe (Fachschule für Heilerziehungspflege) mit dem Schulleiter Jürgen Kemper sowie für den kaufmännischen Bereich Geschäftsführerin Anke Markus. Die Abteilung Betreutes Wohnen leitet Gertrud Cladders, die Tagesstätte für psychisch Kranke Christa Espelage, der Kindergarten (Familienzentrum Bethanien) wird von Brigitte Tüting geleitet.